Zentral unter einem Dach

Nach eingehender Prüfung der eingereichten Projekte von acht Architekturteams hat eine Expertenjury das Siegerprojekt für den Neubau des Sozialversicherungszentrums WAS auf dem Areal Eichhof West erkoren. Die WAS Immobilien AG freut sich, der Bevölkerung sämtliche eingereichten Projekte anlässlich einer öffentlichen Ausstellung vorzustellen.

Neubau Eichhof West - Siegerprojekt ist erkoren

Das Siegerprojekt für den Bau des neuen Gebäudes auf dem Areal Eichhof West steht fest. Aus einer Auswahl von acht Projekten hat sich die einberufene Jury für das Projekt "Stadtbaustein" vom Architektenteam Annette Gigon/Mike Guyer aus Zürich entschieden. Überzeugt hat das architektonische Gesamtkonzept, mit welchem die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden sowie der Mitarbeitenden zukünftig optimal eingebunden werden. Besonders erwähnenswert ist die innovative Berücksichtigung der Themen Nachhaltigkeit/Energie als auch die optimale Einbindung des Neubaus in die Umgebung.

Sämtliche eingereichten Projekte können vom 2. bis 15. Juli 2020 im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung im Regierungsgebäude des Kantons Luzern, Lichthof, Bahnhofstrasse 15, 6003 Luzern, besichtigt werden (jeweils Mo-Fr, 07.00 - 18.00 Uhr). Die ursprünglich geplante Vernissage wird wegen der Schutzmassnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus nicht stattfinden. Nachdem das Siegerprojekt erkoren ist, werden in einem nächsten Schritt die nötigen Verträge ausgearbeitet und unterzeichnet. Voraussichtlich im April 2021 wird das Baugesuch eingereicht. Die Realisierung soll ab dem Jahr 2022 stattfinden. Der Umzug an den neuen Standort ist per Mitte Jahr 2024 geplant. Die Zuschlagsverfügung für das Projekt Stadtbaustein ist noch nicht rechtskräftig. Areal Eichhof West Verkäuferin des Grundstücks ist die Zürcher Pensionskasse BVK. Sie plant auf dem übrigen Areal Arbeitsplätze, rund 270 Mietwohnungen sowie ein breites Dienstleistungsangebot. Die Gebäude von WAS Wirtschaft Arbeit Soziales und diejenigen der BVK werden unabhängig
voneinander geplant und errichtet. Schlüsselelemente (wie z.B. Zu- und Wegfahrt, Tiefgarage und Aussenraum) werden partnerschaftlich realisiert.
Zusammenschluss zum neuen Sozialversicherungszentrum WAS. Seit der Gründung des Luzerner Sozialversicherungszentrums WAS verfolgt man das Ziel
eines gemeinsamen Standorts. Die Zusammenführung an einen Standort führt zu zahlreichen Vorteilen sowohl für die Kundschaft als auch für WAS. So dürfen die WAS-Kundinnen und WAS-Kunden von einer höheren Dienstleistungsqualität profitieren. Der einheitliche Empfangsprozess und die kürzeren Wege ermöglichen eine Zeitersparnis sowie eine schnellere Klärung der Zuständigkeit bei Kundenanliegen. Zudem kann damit eine umfassende und interdisziplinäre Beratung aus einer Hand angeboten werden. Regierungsrat und WAS-Verwaltungsratspräsident Guido Graf sagt: «Mit WAS Wirtschaft Arbeit Soziales wurde eine neue und wegweisende Institution im Kanton Luzern geschaffen: 2019 wurden die Ausgleichskasse Luzern, die IV Luzern und die ehemalige kantonale
Dienststelle Wirtschaft und Arbeit WIRA erfolgreich organisatorisch zusammengeführt. Damit hat Luzern als erster Schweizer Kanton Leistungen im Bereich der Sozialversicherungen und Leistungen mit den Schwerpunkten Arbeitsmarkt und Arbeitsbedingungen in eine
Organisation – nämlich WAS – zusammengefasst." Durch die räumliche Zusammenführung, die nun erfolgt, sollen Synergien genutzt und die
Effizienz sowie die Kundennähe gesteigert werden. Die grössten Synergieeffekte ergeben sich dabei durch einen gemeinsamen Standort, weil damit die übergreifenden Infrastrukturen wie Empfangsbereich, IT und Logistik gemeinsam genutzt werden können. Aktuell befindet sich WAS an vier Standorten in der Stadt Luzern: WAS IV Luzern an der Landenbergstrasse, WAS wira Luzern an der Bürgenstrasse und der Maihofstrasse und WAS Ausgleichskasse Luzern an der Würzenbachstrasse. Mit der Zusammenführung an einen Standort können ab dem Jahr 2025 jährlich mindestens 4,8 Millionen Franken Verwaltungskosten gespart werden. Die Ausgaben für den Neubau werden auf rund 120 Millionen Franken (inkl. Grundstückerwerb für 18 Mio. Franken) geschätzt.

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